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Zertifikate
Inahltsverzeichnis:
Zertifikate in der Definition
Erklärung Index-Zertifikat
Erklärung Discount-Zertifikat
Erklärung Aktien-Discountzertifikat
Erklärung Index-Discountzertifikat
Zertifikate in der Definition
Zertifikate verbriefen die teilweise oder vollständige Teilnahme an der Kursentwicklung von
Wertpapieren und anderen Finanzprodukten und nicht an deren Portfolio.
Zertifikate sind die am stärksten wachsenden Anlageobjekte der vergangenen Jahre.
Unter dem Begriff Zertifikat wird eine ganze Reihe unterschiedlicher Finanzprodukte
vermarktet, die in ihren spezifischen Merkmalen teilweise erheblich voneinander abweichen.
Index-Zertifikat
Hierbei wird man an die Kursentwicklung eines festgelegten Index beteiligt.
Dieser Index kann sich auf einen Performance-Index (DAX) beziehen oder auf einen Kurs-Index(Dow Jones)
Die Laufzeit liegt meist bei mehreren Jahren.
In der Regel erfolgen keine Dividenden- oder ähnliche Zahlungen.
Ist der zu Grunde liegende Index zum Beispiel der DAX, so muss man sich bei einem Zertifikat nicht gleich an allen Werten des
Dax beteiligen(Investmenfonds). Man spräche in einem solchen Fall vom Direkt-Investment.
Eine wichtige Kennziffer ist das Bezugsverhältnis, welches meist bei 1:100 liegt. Steht der Dax(Index) bei 4.500 Punkten ist ein Zertifikat 45€ wert.
Vorteile gegenüber Investmentfonds sind also die geringere Mindestinvestition. Ein Zertifikat beinhaltet den ganzen Index ohne jedoch an den Werten beteiligt zu sein.
Zudem zahlt man keinen Ausgabeaufschlag und keine Verwaltungsgebühren.
Der Nachtteil ist jedoch, dass es sich bei Zertifikaten um eine Schuldverschreibung handelt. Es besteht also das Risiko,
dass bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, die Ansprüche des Anlegers als nachgelagerte Schulden behandelt werden.
Die Bonität des Emitenten spielen hier eine wichtige Rolle und sollten deshalb genaustens untersucht werden.
Discount-Zertifikat
Discount-Zertifikate verbriefen das Recht am Ende ihrer festgelegten Laufzeit entweder einen Referenzgegenstand (z. B. eine Aktie) oder einen vorher festgelegten Geldbetrag,
den sogenannten "Höchstbetrag" (Cap) in bar zu erhalten (Deckelung).
Das Discount-Zertifikat wird gegenüber dem Referenzgegenstand mit einem Preisabschlag angeboten (discount).
Auch hier ist die Risiko-Begrenzung, im Vergleich zu einem Direkt-Investment in dessen Basiswert, der Grundgedanke.
Discount-Zertifikate haben sich aus den Index-Zertifikaten entwickelt, unterscheiden sich aber dadurch, dass sie eine klar begrenzte Laufzeit von i.d.R. 3 bis 18 Monaten haben
und die eben genannte Rückzahlung auf einen Höchstbetrag (CAP) begrenzt ist.
Es gibt 2 Arten von Discount-Zertifikaten:
Aktien-Discountzertifikat
Bei einem Discountzertifikat investiert der Käufer einen Nominalbetrag in ein Zertifikat. Das Kreditinstitut kauft dafür eine Aktie (das Underlying) und verkauft auf diese unterliegende Aktie eine Call-Option.
Der Cap der Option bestimmt bei Laufzeitende die Form der Tilgung.
Liegt der Kurs zum Laufzeitende unter dem Cap wird der Käufer die Aktie ins Depot buchen lassen.
Liegt der Kurs bei oder über dem Cap dann wird dem Anleger ein Betrag in Höhe des Caps gutgeschrieben.
Index-Discountzertifikat
Das Prinzip ist dasselbe, wie bei eine Aktien-Discountzertifikat.
Liegt der Kurs bei Laufzeitende unter dem Cap, wird dem Käufer jedoch keine Aktie eingebucht, sondern es erfolgt i.d.R. eine Gutschrift in Höhe des Kurses.
In seltenen Fällen wird ein Indexpapier ausgegeben.
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News-Ticker.org Das Internetportal für Ihre Pressemitteilungen Thu, 26 Aug 2010 16:08:26 7200 |
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