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Immobilienfonds
1. Immobilienfonds in der Definition
Immobilienfonds sind Kapitalanlagen, die es Anlegern ermöglichen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an Großimmobilien zu beteiligen.
Das Geld dieser Fonds wird in Immobilien investiert. Die Ausschüttung dieser
Anlage kommt meistens aus den Mieteinnahmen der Immobilien. Ein großer Vorteil
von Immobilienfonds ist, dass man nicht gleich eine Wohnung oder ein ganzes Haus kaufen muss
um in Immobilien zu investieren.
Wie bei jedem Fonds gibt es auch hier geschlossene und offene Fonds.
1.1 offene Immobilienfonds
Offene Immobilienfonds werden staatlich beaufsichtigt und müssen auch staatlich genehmigt werden.
Sie unterliegen den Gesetzen der Wertpapiersondervermögen. Die Wertpapiere im Sondervermögen
sind bei einer anderen Depotbank und streng getrennt von den eigenen Vermögenswerten aufzubewahren und zu verwalten.
Es dürfen nur Wertpapiere gekauft werden, die an einer Börse gehandelt werden bzw. deren
Notierungsaufnahme in den kommenden zwölf Monaten erfolgen wird.
Es dürfen nicht mehr als 5% des Fondsvermögens in Wertpapiere eines Emittenten investiert werden.
Dadurch ermöglichen sich Investitionen schon ab 50 EUR.
1.2 geschlossene Immobilienfonds
I.d.R. ist ein Gesellschaftsanteil, bei einem geschlossenem Immobilienfonds, ab 10.000 EUR zu erwerben.
Sind alle Geschäftsanteile verkauft, wird der Immobilienfonds geschlossen und die Anzahl der Investoren ist damit limitiert.
Dies wird meist für eine Baufinanzierung von einzelnen Großprojekten genutzt.
Hierbei sollte der Anleger beachten, dass es keine gesetzliche Aufsicht gibt, da ein geschlossener Fonds nicht unter das
Kapitalanlagegesetz fällt. Meistens wird der Fonds aber nach den Regeln des IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer)
konzipiert.
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