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Tagesgeld in der Definition
Tagesgeld
Der Handel mit Tagesgeld ist ein Teilmarkt des Geldmarktes.
Mit Hilfe von Tagesgeldern versuchen Unternehmen kurzfristige Liqutitätsprobleme zu beseitigen bzw. aufzuschieben.
Solche Situationen können schnell entstehen, da man nie den genauen Zeitpunkt des Eingang
von Geld auf einem Bankkonto voraussagen kann.
Das Tagegeld wird telefonisch geordert und Zug um Zug auf ein entsprechendes Bankkonto gut geschrieben.
Am nächsten Tag wird dieses Geld mit Zinsen wieder zurück gezahlt.
Der Zins für das Tagesgeld nennt sich EONIA. Diese Bezeichung ist eine Abkürzung für "European Overnight Index Average".
Dieser Zinssatz wird aus aktuellen Tagesmeldungen ausgewählter Kreditinstitute von der EZB errechnet.
Der Handel mit dieser Art von Tagesgeld wird auch als Overnight-Geschäft bezeichnet.
Den aktuellen EONIA erfahren sie unter
http://www.is-asp.pbc.maxblue.de .
Für den Privatanleger werden sogenannte Tagesgeldkonten angeboten. Sie sind dem Sparbuch sehr ähnlich.
Das Geld kann täglich vom Konto abgebucht werden und wird höher als bei einem Sparbuchkonto verzinst. Dafür erhält man aber keine Karte,
mit der man über einen Geldautomaten Geld abheben kann. Buchungen sind aber mittlerweile über das Internet möglich.
Tagesgeldkonten werden sehr gerne von Hausbanken verschiedener Autohersteller angeboten.
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